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Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA)

Neuigkeiten
Lfd. Nr.
Datum der Bekanntgabe
Inhalt
30
24.11.2022
Die finalen Ergebnisse des Flächenmonitoring Sachsen-Anhalt zu allen drei Monitoren M1 – Kulturartenerkennung, M2 - Mindesttätigkeit auf Brachen und M3 - landwirtschaftliche Tätigkeit auf Dauergrünland wurden im “ST profil inet-Webclient“ in der Kulisse Ergebnisse des Flächenmonitoring eingestellt. Diese berücksichtigen auch Antragsänderungen, so dass es möglich ist, das aus der erneuten Sentinelprüfung ggf. ein vom ersten Ergebnis abweichendes Ergebnis in Form einer anderen Ampelfarbe erzeugt wurde. Sofern bereits ein „grünes“ Ergebnis bestätigt war, wird dieses auch wieder von Seiten der Verwaltung hergestellt, so dass es keiner Aufklärung durch Sie bedarf. Der Nachweis durch Fotoaufträge ist abgeschlossen, ggf. können Sie noch Nachweise auf andere Weise erbringen. Setzen Sie sich dafür mit Ihrem zuständigen ALFF in Verbindung.
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14.11.2022
Wegen derzeitiger Anmeldeprobleme einiger Nutzer bei der FotoApp wird die Frist zur Erledigung automatisierter Fotoaufträge der Monitore M2 / M3 bis 18.11.2022 verlängert. Bis dahin ist die Hotline erreichbar. Für beide Monitore gilt die Tätigkeit als erfüllt, auch wenn das Aufnahmedatum nach dem 15.11.2022 liegt.
Damit die Verlängerung in der FotoApp sichtbar und nutzbar ist, sind die Aufträge zu synchronisieren. Tippen Sie dazu in der Auftragsliste auf das Symbol mit drei Punkten um die allgemeinen Menüfunktionen anzuzeigen. Mit Fingertipp auf das Symbol "Aufträge herunterladen" und Bestätigung des Hinweises "Daten mit Server synchronisieren" startet die Synchronisierung mit aktuellen Daten, also dem Datum der Fristverlängerung.

28
03.11.2022
Es wurden neue Ergebnisse des Flächenmonitoring Sachsen-Anhalt zu den Monitoren M2 - Mindesttätigkeit auf Brachen und M3 - landwirtschaftliche Tätigkeit auf Dauergrünland im “ST profil inet-Webclient“ in der Kulisse Ergebnisse des Flächenmonitoring eingestellt. Zu dieser Lieferung werden keine automatisierten Fotoaufträge über die LaFIS-GEOFOTO® App erstellt. Daher werden Sie gebeten, die noch in Prüfung befindlichen roten und gelben Ergebnisse zu kontrollieren und das zuständige ALFF zu informieren, wenn eine rote oder gelbe Einstufung zu Unrecht erfolgt ist. Liegt Ihnen bereits aus der 1. Lieferung ein Fotoauftrag vor, sind die Nachweise darüber bis zum 15.11. einzureichen. Liegt noch kein Fotoauftrag vor, kann Ihnen das ALFF auf Nachfrage einen Fotoauftrag zur Einreichung eines Fotonachweises übermitteln. Ansonsten ist der Nachweis auf andere Weise zu erbringen. Die aktuellen Ergebnisse bleiben bis 15.11.2022 vorläufig und zunächst ohne beihilferechtliche Wirkung. Sie müssen die Mindesttätigkeit auf Brachen und die landwirtschaftliche Tätigkeit auf Grünland (sofern keine Ausnahmeregelung zutrifft) spätestens bis zum 15.11.2022 ausgeführt und nachgewiesen haben. Erfolgt dies nicht, wird das Monitoringergebnis auf rot gestellt und spätestens bei der Berechnung der Direktzahlungen entsprechend berücksichtigt. Weitere Hinweise folgen in den in Kürze erscheinenden Aktuellen Informationen zur Agrarförderung 5/2022.
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27.10.2022
In der ab 2023 geltenden AUKM-Richtlinie wurde in Unterabschnitt E Freiwillige Naturschutzleistungen unter Nr. 4.2 Erstmahd nach dem 15. Juli eine Ergänzung vorgenommen. Nr. 4.2.1 wurde wie folgt ergänzt: "c) in Natura 2000-Gebieten liegen und ertragreiche Grünlandtypen sind, die nicht dem Lebensraumtyp 6440 - Brenndolden-Auenwiesen und nicht dem Lebensraumtyp 6510 -Magere Flachlandmähwiesen zuzuordnen sind oder…"
Die gültige Fassung mit dem Entwurfsstand 27.10.2021 ist hier veröffentlicht.

Aufgrund einer Programmabweichung vom Merkblatt und vom Förderantrag kann das Formblatt für Verpflichtungen nicht in den Antragskorb gelegt werden, wenn die UNB-Bestätigung noch nicht vorliegt. Bitte reichen Sie den Förderantrag und den ELER-Flächennachweis vorerst ohne unbestätigtes Formblatt bis zum Antragstermin ein. Das bestätigte Formblatt reichen Sie bitte bis zum 12.12.2022 ein. Beachten Sie bitte die geänderte Terminkette in den Merkblättern und in den News vom 20.10.2022.
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20.10.2022
Da Sie sich noch im Prüfzeitraum der Monitoring-Ergebnisse M2-Mindesttätigkeit und M3-Landwirtschaftliche Tätigkeit befinden, bieten wir bei Problemen mit der LaFIS-GEOFOTO® App weiterhin eine Hotline vom 19.10. bis 15.11.2022 (außer am 1.11.), montags bis freitags an von 9 – 17 Uhr an unter Telefon: 089-121528-852 oder per E-Mail an geofoto-hl@gaf.de (siehe Foto-App für Agrarförderung (LaFIS-GEOFOTO) sowie ELAISA – Neuigkeiten, lfd. Nr. 23).
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20.10.2022
Aufgrund eines programmtechnischen Fehlers innerhalb der Antrags-Software wird der Beginn der Antragsstellung verschoben.
Diese Maßnahme dient insbesondere zur Fehlervorbeugung und Steigerung der Benutzerfreundlichkeit, da essentielle Funktionen des automatischen Datenvortragens und der Eingabeprüfung betroffen sind.

Konkret bedeutet das für die Terminkette des Herbstantragsverfahrens 2022:
• ab Mittwoch, den 26.10.2022, 12:00 Uhr – Beginn Antragsverfahren
• bis Mittwoch, den 16.11.2022, 24:00 Uhr – Dauer Antragsphase (3 Wochen)
• bis Mittwoch, den 07.12.2022 – Prüfung des Formblattes für Verpflichtungen FNL
• bis Montag, den 12.12.2022 – Einreichung des von UNB bestätigten Formblattes FNL
• bis Freitag, den 30.12.2022 – Entscheidung über vorzeitigen Maßnahmenbeginn (VZM)

Der AUKM-Richtlinienentwurf, die relevanten Merkblätter sowie die Kombinationentabelle für das Herbstantragsverfahren wurden bereits im ELAISA-Portal unter „Formulare/ Informationen“ eingestellt (Dokumentenstand vor der Verschiebung).

Wir bitten etwaige entstandene Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
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04.10.2022
Beraterseminar am 30.09.2022: Die Präsentationen können zu den Tagesordnungspunkten abgerufen werden:
1. GAP 2023 - Konditionalität Aktueller Stand nach Anpassung des Strategieplans / Aussetzen von GLÖZ 7 und 8
2. GAP 2023 - Öko-Regelungen & Gekoppelte Einkommensstützung für Mutterschafe und –ziegen sowie Mutterkühe
3. Informationen Kulissen (GLÖZ2 und GLÖZ5) ab 2023
4. Herbstantragsverfahren für Agrarumwelt-und Klimamaßnahmen ab 2023
5. WEB-Herbstantragsverfahren 2022
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21.09.2022
Es wurden neue vorläufige Ergebnisse des Flächenmonitoring Sachsen-Anhalt zu den Monitoren M2-Mindesttätigkeit und M3-Landwirtschaftliche Tätigkeit im Agrarantrag 2022/GIS in der Kulisse Ergebnisse des Flächenmonitoring eingestellt.
Kontrollieren Sie bitte die noch in Prüfung befindlichen roten und gelben Ergebnisse und nutzen Sie dafür die LaFIS-GEOFOTO® App, um einen Fotonachweis zu erbringen. Die entsprechenden Fotoaufträge zu den vorläufigen Ergebnissen mit Stand 17.09.2022 wurden erzeugt und Ihnen in der LaFIS-GEOFOTO® App bereitgestellt.
Die Frist für den Fotorücklauf endet zum Ende des Prüfzeitraumes am 15.11.2022. Der Fotonachweis ist nur erforderlich, wenn Sie die Fläche bereits vor dem 17.09.2022 gepflegt haben und das Flächenmonitoring die Tätigkeit nicht erkannt hat oder nachdem Sie die Fläche im Zeitraum 17.09. bis 15.11.2022 gepflegt haben. Neue Zwischenergebnisse zu den Monitoren M2 und M3 werden in der 44. KW bereitgestellt. Daher bleiben die aktuellen Ergebnisse bis zum 15.11.2022 weiterhin vorläufig und ohne rechtliche Wirkung.
Sie müssen die Mindesttätigkeit auf Brachen und die landwirtschaftliche Tätigkeit auf Grünland (sofern keine Ausnahmeregelung zutrifft) jedoch spätestens bis zum 15.11.2022 ausgeführt und idealerweise nachgewiesen haben. Anderenfalls wird eine Kontrolle vom zuständigen ALFF durchgeführt. Bei Problemen mit der LaFIS-GEOFOTO® App können Sie sich in der Zeit vom 22.9. bis 7.10.2022 an die Hotline wenden, s. Foto-App für Agrarförderung (LaFIS-GEOFOTO).
Hinweis: Weitere Details finden Sie auch in den Informationen zur Agrarförderung 3/2022.
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18.08.2022
Neue vorläufige Ergebnisse des Flächenmonitoring Sachsen-Anhalt zum Monitor „Kulturartenerkennung“ wurden am 17.08.2022 im Agrarantrag 2022/GIS eingestellt. Kontrollieren Sie bitte noch die in Prüfung befindlichen roten und gelben Ergebnisse. Wenn Sie zur Aufklärung die neue LaFIS-GEOFOTO® App nutzen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Amt, um für rote und gelbe Ergebnisse neue Fotoaufträge anzufordern. Die Fotoaufträge zu den ersten Ergebnissen vom 20.07.2022 wurden storniert und Sie können diese nicht mehr nutzen. Weitere Informationen s. lfd. Nr. 21.
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21.07.2022
Erste vorläufige Ergebnisse des Flächenmonitoring Sachsen-Anhalt zum Monitor „Kulturartenerkennung“ wurden am 20.7.2022 im Agrarantrag 2022/GIS eingestellt.
Kontrollieren Sie bitte noch in Prüfung befindliche rote und gelbe Ergebnisse und nutzen Sie zur Aufklärung die neue LaFIS-GEOFOTO® App. Für alle roten und gelben Ergebnisse erhielten Sie Fotoaufträge, falls Sie die App auf ihrem Smartphone installierten.
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21.07.2022
Das BMEL hat in einer Pressemitteilung am 18.07.2022 über aktuell geltende Neuerungen im EU-Tiergesundheitsrecht informiert. Diese beinhalten unter anderem auch erweiterte Aufzeichnungspflichten für Tierhalterinnen und Tierhalter, die Cross Compliance-relevant sind. Die Pressemitteilung mit weiteren Informationen kann unter dem folgenden Link aufgerufen werden: www.bmel.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Presse/2022/220718-tiergesundheit.html
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07.07.2022
Aufgrund der vorherrschenden Trockenheit in Verbindung mit einer hohen Waldbrandgefahr wird in Bezug auf die derzeitige Getreideernte vorsorglich auf § 7 Absatz 1 der Waldbrandschutzverordnung hingewiesen, wonach bei Waldbrandgefahrenstufen 4 und 5 auf Feldern mit einem Abstand von unter 30 Metern zum Wald unmittelbar nach dem Anschnitt des Schlages auf der dem Wald zugewandten Seite des Schlages ein mindestens 5 Meter breiter Pflugstreifen anzulegen ist.
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24.06.2022
Die Termine für die Direktzahlungen 2022 wurde aktualisiert bezüglich des 1. Juli und den 1. September 2022.
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12.05.2022
Auf der Seite zu häufigen Fragen (FAQ) finden Sie im Punkt 13 Aussagen zu Folgen der Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung auf die Förderung von Blühstreifen/-flächen und Schonstreifen der Förderprogramme 6506 und 6510.
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11.05.2022
Leider ist es trotz zeitweiliger Störung der Online-Antragsstellung nicht möglich, die gesetzlichen Frist für die Einreichung der Sammelanträge oder der Zahlungsanträge, inklusive der unverzichtbaren Anlagen (besonders den Geografischen Flächennachweis) zu verlängern. Daher müssen Sie den Antrag mit Anlagen – ggf. unvollständig ausgefüllt - bis zum 16.5.2022 einreichen, um eine Kürzung wegen verspäteter Einreichung zu verhindern.
Sie können fristgerecht eingereichte Anträge danach bis zum 31.5.2022 ohne Kürzung ändern, indem Sie einzelne Parzellen oder Zahlungsansprüche dem Geografischen Flächennachweis (GFN) im Antrag hinzufügen oder anpassen, sofern die Voraussetzungen für die Direktzahlungsregelungen oder Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums erfüllt sind. Den geänderten GFN reichen Sie dann bitte erneut ein.
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10.05.2022
„Für die Pferdehaltung in ökologisch wirtschaftenden Betrieben in Sachsen-Anhalt wurden Handlungsempfehlungen zur Berücksichtigung im Rahmen der Förderung ökologischen Anbauverfahren gem. MSL-RL erarbeitet. Diese sind unter der Rubrik "AUKM Auszahlungsantrag" veröffentlicht.
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09.05.2022
Auf der Seite „Leerformulare und Informationen“ wurde das Dokument "Inf_GAP_2023 FAQ rev1" neu eingestellt. Das Dokument wird je nach Erkenntnisfortschritt fortlaufend aktualisiert.
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06.05.2022
Bezug nehmend auf die RL-MSL muss in Bedarfsfällen die Möglichkeit eines Pflegeschnittes bei Strukturelementen im Zeitraum vom 1.4.-30.6.2022 gegeben sein. Um die Ausnahmegenehmigung zu erhalten, ist zuerst der Antrag zur Beurteilung bei der für Sie zuständigen UNB einzureichen und dann mit dem Votum der UNB im zuständigen ALFF zur Genehmigung vorzulegen. Das Antragsmuster ist hier bereitgestellt. Erst nach Genehmigung durch die Bewilligungsbehörden darf der Pflegeschnitt im Sperrzeitraum erfolgen.
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22.04.2022
Die Inhalte der Programm-Aktualisierung vom 22.4.2022 (u.a. Erfassung der NU-Bindung) sind erläutert unter den "oft gestellten Fragen"
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19.04.2022
Der Bundesrat stimmte am 8.4.2022 der Öffnung der Regelungen zur Nutzung von ÖVF-Brachen auf Basis des bisher geltenden Rechts zu. Somit können 2022 ab dem 1. Juli ÖVF-Bracheflächen allgemein zu Futterzwecken (Beweidung oder Schnittnutzung), wie in den Neuigkeiten unter Nr. 7 am 24.3.2022 dargestellt, genutzt werden. Die Dritte Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung vom 11.4.2022 wurde am 13.4. im Bundesanzeiger veröffentlicht. Danach ist auch die Beweidung oder Schnittnutzung von Zwischenfrüchten oder Gründecken, die als im Umweltinteresse genutzte Flächen ausgewiesen sind, zu Futterzwecken im Jahr 2022 möglich.
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11.04.2022
Die Inhalte der Programm-Aktualisierung vom 11.4.2022 sind erläutert unter den "oft gestellten Fragen"
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11.04.2022
„Auf der Seite „Leerformulare und Informationen“ wurde ein erstes Dokument 'FAQ GAP 2023' eingestellt, in dem aktuelle Fragen zur GAP 2023 beantwortet werden. Das Dokument wird je nach Erkenntnisfortschritt fortlaufend aktualisiert.“
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28.03.2022
Beraterseminar am 18.03.2022: Die Präsentationen können zu den Tagesordnungspunkten abgerufen werden:
1. Die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2023
2. Cross-Compliance — Auswertungen des Jahres 2021 /Ausblick 2022 und 2023
3. Direktzahlungen 2022/ Foto-App für dass satellitengestützte Flächenmonitoring-Kontrollsystem/ neue GAP-Anforderungen ab 2023 im Bereich der Direktzahlungen einschl. der neuen Öko-Regelungen
4. Antragsverfahren Agrarumwelt- und Klimamaßnahmendes Jahres 2022/"> Ausblick auf 2023
5. WEB-Antrag 2022 / Antragsprogramm 2022/ Werkzeuge zur Flächenbearbeitung
6. Information zu Abstandsauflagen und Hangneigungskulissen nach Wasserhaushaltgesetz und Düngeverordnung
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24.03.2022
Die EU-KOM hat mit einem Durchführungsbeschluss am 23.3.22 Ausnahmeregelungen in Bezug auf ÖVF-Bracheflächen beschlossen. Dazu wurde parallel durch das BMEL eine Dritte Verordnung zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung vorgelegt.
Diese soll durch eine Fristverkürzung am 8. April im Bundesrat behandelt und beschlossen werden. Gegenstand der Verordnung ist die allgemeine bundesweite Zulassung der Futternutzung des Aufwuchses von ÖVF-Bracheflächen ab dem 1.7.22, also nach Beendigung der Schutzperiode. Es bedarf dann keiner landesspezifischen Entscheidung über eine Ausnahmeregelung mehr.
Ferner wird durch diese Verordnung die Nutzung der ÖVF-Zwischenfrüchte für die Futternutzung im Herbst 2022 (wie bisher bei außergewöhnlichen Witterungseinflüssen) ebenfalls generell ermöglicht. Über den vorzeitigen Anbau von Ackerkulturen auf den ÖVF-Bracheflächen sind keine Entscheidungen bekannt. ÖVF-Brachen können wie bisher ab dem 1.8. zur Vorbereitung der Aussaat einer Kultur, die dann erst im Folgejahr geentet wird, umgebrochen werden können (§ 25 Absatz 1 der DirektZahlDurchfV).
Ab diesem Zeitpunkt wäre die ÖVF-Brache beendet und der Einsatz von PSM im Rahmen der Vorbereitung einer Aussaat zulässig. Die Aussaat noch im aktuellen Jahr muss allerdings sichergestellt werden. Für die Antragstellung 2022 ändert sich insofern nichts. Die ÖVF-Brachen werden wie bisher mit dem ÖVF-Typ 9 gekennzeichnet und beantragt. Über mögliche grundlegende Änderungen im Jahr 2023 im Rahmen der neuen GAP liegen noch keine Entscheidungen vor.
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23.03.2022
Zum 15. März 2022 wurden folgende Kulisseninformationen im Sachsen-Anhalt-Viewer des LVermGeo unter dem Auswahlthema Landwirtschaft und Forst aktualisiert bzw. neu integriert:
Untermenü Pflanzenschutzdienst
• Neu: PflSchAnwV (Pflanzenschutzanwendungsverordnung)
Untermenü Düngeverordnung (DüV)
• Aktualisiert: Hangneigung nach DüV und WHG
• Aktualisiert: Gewässer zur Ausweisung der Gewässerabstände
Die kleinen Gewässer von wasserwirtschaftlich untergeordneter Bedeutung wurden aus dem Gewässernetz entfernt.
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09.03.2022
Die Informationsbroschüre Cross Compliance und die Checkliste Cross Compliance wurden aktualisiert.
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25.02.2022
Das "Merkblatt finanzschwache Kommunen" wurde aktualisiert (FP6302, FP6309, FP6314, FP6315 und FP7101).
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18.02.2022
Prämienrechner für die Direktzahlungen ab 2022ff verfügbar:
Für die Kalkulation der Prämienhöhen bei den Direktzahlungen im Antragsjahr 2022 und für die Antragsjahre ab 2023 steht für Sie eine Kalkulationshilfe (Excel-Prämienrechner) unter dem unten aufgeführten Link zur Verfügung. Die Kalkulationshilfe wurde vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie entwickelt. Sie kann unabhängig vom Betriebssitz des Antragstellers angewandt werden, da die Prämiensätze in Deutschland einheitlich sind.
Bei der Kalkulation für das Antragsjahr 2022 werden aufgrund der Mittelumschichtungen von den Direktzahlungen auf die ländlichen Entwicklungsmaßnahmen leicht geringere Prämiensätze aus dem Vorjahres zu Grunde gelegt. Die tatsächlichen Prämienhöhen für 2022 werden erst im November ermittelt.
Mit der Neuausrichtung der Agrarpolitik ab 2023 werden sich Prämiensätze und –arten aus den Direktzahlungen verändern. Der Prämienrechner für landwirtschaftliche Unternehmen bietet die Möglichkeit, mit Hilfe der Excel-Arbeitsmappe Orientierungswerte für die zukünftigen Direktzahlungen einschließlich der Öko-Regelung und gekoppelten Tierprämien zu errechnen. Mit wenigen betrieblichen Angaben können Sie eine betriebsindividuelle Auswahl und monetäre Bewertung vornehmen.
Für Entscheidungen und deren Folgen, die auf Basis der mit dem Prämienrechner ermittelten Orientierungswerte getroffen werden, wird jegliche Haftung ausgeschlossen. Die Kalkulationshilfe dient nicht zur Nachberechnung der Bescheide.
Bei der Kalkulationshilfe handelt es sich um einen Download einer Excel-Datei und keine Web-Anwendung. Ein Microsoft-Office-Paket wird für die Ausführung der Excel-Datei benötigt. Sie finden sie unter folgendem Link: Praemienrechner_220330.xlsx
2
11.01.2022
Es wurden nun die ausfüllbaren Fassungen der Stammdatenformulare 2022 auf ELAISA bereitgestellt; die Antragstellerstammdaten und die Anlagen: Abweichende Bankverbindung, Vollmacht und Betriebsstätten. Um widersprüchliche Doppelangaben für die flächenbezogene Agrarförderung 2022 zu vermeiden, wird die Anlage "Allgemeine Angaben" nicht bereitgestellt. Sie bleibt ausschließlich dem elektronischen Antragsverfahren vorbehalten. Nur für die Investitionsförderung der FP 6901 (Waldumweltmaßnahmen) ist das Dokument "Allgemeine Angaben" vor dem Agrarantrag 2022 zu verwenden. Ebenfalls wurde als Anlage zur Auszahlung AUKM und VNS die "Erklärung der Kontrollstelle Ökologischer Landbau" bereitgestellt.
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30.12.2021
Die Stammdatenformulare 2022 (Merkblatt, Antragstellerstammdaten und die Anlagen Betriebsstätten, Abweichende Bankverbindung, Vollmacht und PIN-Antrag für ZID) wurden bereitgestellt.
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21.12.2021
Die Verpflichtungserklärung AUKM und VNS und die Erklärung der Kontrollstelle Ökologischer Landbau für Zuwendungsempfänger der Förderung ökologischer Anbauverfahren nach der MSL-Richtlinie des Landes Sachsen-Anhalt wurden aktualisiert - wie am 24.11.2021 unter Punkt 17 erläutert.
17
24.11.2021
Ökologische Anbauverfahren: Wegfall des Kontrollkostenzuschusses und Einführung eines neuen Transaktionskostenzuschusses
Aufgrund einer Änderung in der GAK im Jahr 2021 entfällt der Kontrollkostenzuschuss ab dem 01.01.2021.
Damit ist ab diesem Zeitpunkt die Zahlung des Kontrollkostenzuschusses nicht mehr zulässig und erfolgte Bewilligungen sind ab dem 01.01.2021 durch Änderungsbescheid zu widerrufen.
Für den zusätzlichen Arbeitszeitbedarf für die Betriebsführung, beschränkt auf die Bereiche Aufzeichnungen, Antragswesen, Information und Weiterbildung zur Erfüllung der Vorgaben aus der Verordnung (EG) Nr. 834/2007, nachfolgend der Verordnung (EU) Nr. 2018/848, und der zu ihrer Durchführung erlassenen gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften in der jeweils geltenden Fassung, kann ab 01.01.2021 auf Antrag ein Transaktionskostenzuschuss in Höhe von 40 Euro je Hektar, jedoch höchstens 600 Euro je Unternehmen, zum Ausgleich der erforderlichen betrieblichen Transaktionskosten gewährt werden. Die Beantragung erfolgt mit der aktualisierten „Erklärung über die Einhaltung der Verpflichtungen“, die bis zum 17.01.2022, aber nicht vor dem 01.01.2022 im ALFF einzureichen ist. Voraussetzung für den Erhalt des Transaktionskostenzuschusses ist das Ausfüllen des Ergänzungsantrages unter Nummer 2.7 sowie der Erklärung unter Nummer 2.8 des Formulars. Die vorzunehmende Bewilligung erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung durch die Europäische Union.
Achtung! Als Antragsteller des Ökologische Anbauverfahrens verwenden Sie bitte nur das neue Formular „Erklärung über die Einhaltung der Verpflichtungen“ mit den neuen Punkten 2.7 und 2.8. Auch mit der Antragssoftware ggf. schon vorab im Sommer 2021 erstellte Ausdrucke sind hinfällig. Das neue Formular wird in der Antragssoftware ab Mitte Dezember bereitstehen (Einreichung ab 1.1.2022 möglich).