Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA)
Oft gestellte Fragen - FAQ

Nr.
Datum der Bekanntgabe
Inhalt
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21.11.2022
Allgemeine Fragen
Frage: Ist die Bearbeitung von Flächen wieder möglich?
Antwort: Ab 21.11.2022 sind Flächen im Geografischen Flächennachweis wieder änderbar. Die Bearbeitung bzw. Einreichung des ELER-Flächennachweises für das Herbstantragsverfahren ist daher nicht mehr möglich.

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08.11.2022
Frage: Sind Bewirtschaftungsvorgaben, die sich aus privatrechtlichen Pachtverträgen ergeben, förderschädlich?
Antwort: Privatrechtliche Pachtverträge sind für AUKM nicht relevant.

IV. FP 8103 - MSUL Förderung der extensiven Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen
Frage: Welche Zweitnutzung des Schlages ist bei den MSUL-Grünladmaßnahmen mit Schonflächen möglich?
Antwort: Die Zweitnutzung kann bei allen MSUL-Grünlandmaßnahmen als Mahd oder Beweidung erfolgen. Hinsichtlich der Tierart, mit der die Zweitnutzung als Beweidung durchgeführt wird, gibt es keine Beschränkungen.

Frage: Werden 2-jährige Schonflächen durch den KdM-Monitor 3 (landwirtschaftliche Tätigkeit) als fehlerhaft angezeigt? Verstößt die Nichtnutzung 2-jähriger Schonflächen im 1., 3. und 5. Verpflichtungsjahr gegen die Pflicht, eine landwirtschaftliche Tätigkeit auf der Fläche zu erbringen?
Antwort: Gemäß § 3 Absatz 6 Nr. 1 Buchst. d i. V. m. Nr. 2 GAPDZV) liegt eine landwirtschaftliche Tätigkeit durch Erhaltung einer landwirtschaftlichen Fläche im Sinne des Abs. 1 Nr. 3 auch vor, wenn
1. die Fläche einer AUKM-Verpflichtung unterliegt,
2. deren Voraussetzungen
a) gewährleisten, dass die Fläche in einem Zustand erhalten bleibt, der sie ohne über die Anwendung von in der Landwirtschaft üblichen Methoden und Maschinen hinausgehende Vorbereitungsmaßnahmen für die Beweidung oder den Anbau geeignet macht, und
b) bei Durchführung einer Tätigkeit nach Absatz 2 oder Absatz 3 Satz 1 nicht mehr erfüllt wären, und
3. der Betriebsinhaber die Voraussetzungen dieser Verpflichtung einhält. Aufgrund von § 3 Abs. 6 Nr. 2 GAPDZV muss alle 2 Jahre bei den Maßnahmen mit 2-jähriger Schonfläche die Schonfläche gemäht bzw. beweidet werden, da dies aufgrund der Förderbestimmungen zulässig ist.

V. Öko-Regelungen (ÖR)
Frage zu ÖR 1d): Gibt es Ausschlusskriterien für Altgrasstreifen?
Antwort: Altgrasstreifen sind auf Dauergrünland möglich. Eine einschränkende Gebietskulisse gemäß § 17 Absatz 4 der GAPDZV ist derzeit nicht vorgesehen. Bei der FNL-Förderung sind Altgrasstreifen auf der Förderfläche ausgeschlossen.

Frage zu ÖR 5: Wie wird die ÖR 5 (Kennarten) ausgestaltet sein? Welche Kennarten gibt es in Sachsen-Anhalt? Gibt es Rahmenbedingungen für die Bestimmung der Pflanzen? Kann die UNB die Pflanzen bestimmen bzw. Gebiete bestimmen? Gibt es eine rechtliche Absicherung, wenn eine Bestimmung von externer Seite erfolgt?
Antwort: Die ÖR 5 ist gemäß Nr. 5 der Anlage 5 zur GAPDZV ausgestaltet. Die vorläufige Liste der Kennarten und –gruppen wurde mit dem Agrarinformationsschreiben 05/2022 auf ELAISA veröffentlicht (Link: Infoschreiben (sachsen-anhalt.de)) Für die Bestimmung der Kennarten und –gruppen ist eine Broschüre in Arbeit mit entsprechenden Fotos und Beschreibungen. Die UNB sind nicht am Verfahren beteiligt. Die Naturschutzbeauftragten der ÄLFF könnten hier jedoch im Einzelfall Unterstützung geben. Grundsätzlich ist jedoch der Antragsteller selbst für die Bestimmung verantwortlich. Die Methode, wie der Nachweis über die Kennarten und –gruppen zu erbringen ist, wird in einer Landesverordnung beschrieben. Die Landesverordnung wird derzeit erarbeitet. In jedem Fall wird hier die LaFISGeoFotoApp erforderlich sein.
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4.11.2022
Allgemeine Fragen
Frage: Wie ist der Förderausschluss von Kompensationsflächen (Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen) bei der Antragsstellung zu berücksichtigen?
Antwort: Die AUKM-Förderung ist auf Kompensationsflächen mit inhaltsgleichen Bewirtschaftungsbestimmungen ausgeschlossen. Davon betroffene Flächen dürfen nicht beantragt werden.

Frage: Gibt es eine Mindestgröße für die Antragsflächen in den Grünlandförderprogrammen?
Antwort: Nein, es ist aber bei gleichzeitiger Direktzahlungs-Beantragung die dort geltende Mindestgröße zu beachten.

Frage: Wie werden Flächenabgänge in der fünfjährigen Verpflichtungsühase bei Flächenverlusten (z.B. Pachtende) oder bei Betriebsaufgabe behandelt? Ist die erhaltene Zuwendung zurückzuzahlen?
Antwort: Laut Abschnitt 2 Nummer 7.2 der Richtlinie AUKM wird bei Flächenabgang (Pachtende, Verkauf, Enteignung) keine Rückzahlung bereits erhalter Zuwendungen gefordert. Dies gilt auch für Betriebsaufgaben.

Kombinationentabelle
Frage 1: Ist FP 8101 mit der gekoppelten Einkommensstützung für Mutterschafe/-ziegen bzw. Mutterkühe kombinierbar?
Antwort: Nach derzeitigen Stand kann FNL ohne Prämienkürzung zusammen mit der gekoppelten Einkommensstützung für Mutterschafe und –ziegen sowie Mutterkühe gefördert werden. Der GAP-Strategieplan befindet sich derzeit im Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission, so dass sich für die neue Förderperiode noch Änderungen ergeben können.

Frage 2: Warum werden in der Kombinationentabelle andere Bezeichnungen für FN20 und FN21 als in der Richtlinie AUKM verwendet?
Antwort: Hier lag ein Bürofehler vor, der bereits korrigiert wurde. FN20: Mahd bis zum 15.06, Zweitnutzung ab 1.9., FN21 Mahd nach dem 15.7.

Frage 3: Warum ist die Kombination von ÖR 7 (Natura2000) mit MSUL-Grünlandmaßnahmen ausgeschlossen?
Antwort: Die Öko-Regelung 7 erfordert Flächen im FFH- oder im SPA-Gebiet. Die MSUL-Grünlandmaßnahmen-Förderung in jenen Gebieten ist nur möglich ohne förderrelevante Bewirtschaftungsbeschränkung, was i.d.R. der Fall ist. FNL-Maßnahmen sind für diese Gebiete konzipiert.

Frage 4: Die Angaben zur Kombinierbarkeit von FP 6618- Grünland und ÖR 3 (Agroforst) sind widersprüchlich – horizontal geht es, vertikal geht es nicht!
Antwort: Hier lag ein Bürofehler vor, der wie folgt korrigiert wird: Die Kombination ist ohne Prämienkürzung möglich, wobei bei M10, M11, M13 und M14 die Schonfläche nicht auf dem Agroforststreifen angelegt werden darf.

FP 8101 - Freiwillige Naturschutzleistungen
Frage: Können Förderungen beantragt werden, die eine Beweidung durch Schafe oder Ziegen vorsehen, wenn der Betrieb keine Schafe und Ziegen hält, aber über Pensions- oder Beweidungsverträge die Anforderung abdeckt?
Antwort: Die Richtlinie besagt nicht, dass Tiere dem Antragssteller gehören. Die Verpflichtung muss eingehalten werden. Zu beachten ist die Nachweisführung (Nr. 4.3.2 der AUKM-RL: „Es sind schlagbezogene Aufzeichnungen über alle acker- und pflanzenbaulichen Maßnahmen, alle Bewirtschaftungsmaßnahmen auf Dauergrünland und anderen beweidbaren Flächen sowie zum Tierbestand im Betrieb oder zum Tierbesatz auf den betreffenden Verpflichtungsflächen zum Nachweis der Einhaltung der eingegangenen Verpflichtungen zu führen“)!
Bei Öko-Betrieben muss es sich bei betriebsfremden Tieren gleichfalls um ökologische/biologische Tiere handeln.

FP 8103 - MSUL Förderung der extensiven Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen
Frage 1: Früheste Beseitigung 2-jähriger Schonflächen
Antwort: Siehe Merkblatt MSUL, Hinweise zu Einzelmaßnahmen.

Frage 2: Was ist zum Auszahlungsantrag FP 8103 einzureichen?
Antwort: Zum 15.1. des Folgejahres ist, anders als in der Übersicht auf Seite 4 im Merkblatt zu FP 8103 (MSUL - Förderung der extensiven Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen), kein Formblatt einzureichen.

Frage 3: Einreichung des Weidetagebuches für Beweidungsmaßnahmen in FP 8103
Antwort: In Abschnitt 1 Nr. 14 der Richtlinie AUKM ist das Weidetagebuch/schlagbezogenen Aufzeichnungen als Beispiel für ein bis zum 15.1. nach Ablauf des Verpflichtungsjahres einzureichendes Dokument aufgeführt. Im Merkblatt zu FP 8103 wird präzisiert, dass dies nur für die Beweidungsmaßnahmen MS12, MS13 und MS14 gilt.

Frage 4: Wenn mehrjährige Schonflächen angelegt werden, kann der Bereich dann wechseln oder bleibt es ein und dieselbe Schonfläche? Wenn sich dort Sträucher oder Bäume ansiedeln, wie verhält es sich mit der Nutzung danach? Kann dort geräumt oder gemulcht werden?
Antwort: Die zweijährigen Schonflächen der Maßnahmen MS11 und MS14 können im 3. und 5. Verpflichtungsjahr jeweils an einer anderen Stelle des Schlages als im 1. Verpflichtungsjahr angelegt werden. Im 1., 3. und 5. Verpflichtungsjahr ist keine Nutzung oder anderweitige Beseitigung des Aufwuchses der Schonfläche gestattet. Im 2. und 4. Verpflichtungsjahr ist frühestens 6 Wochen nach der Erstnutzung der Restfläche die Pflicht zur Durchführung der Mindesttätigkeit auf der Schonfläche zu erfüllen.

Frage 5: Kann bei MS10 und MS11 die Erstnutzung durch Beweidung in Ausnahmefällen zugelassen werden? Gibt es Regelungen zur Ausnahme? Für welchen Zeitraum kann die Ausnahmegenehmigung erteilt werden?
Antwort: Kann bei höherer Gewalt oder außergewöhnlichen Umständen keine Mahd als Erstnutzung nicht durchgeführt werden so dass die Prämie in dem Verpflichtungsjahr zu versagen wäre, kann die Bewilligungsbehörde eine Beweidung als Ersatzmaßnahme zulassen- befristet für die Zeitdauer des Falls höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände. Eine Beweidung anstelle der Erstnutzung durch Mahd wird nicht für den gesamten Verpflichtungszeitraum genehmigt.

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4.11.2022
Frage: Für die Maßnahme FN22 steht in der Bezeichnung „ohne gleichzeitige Hütehaltung“. Darf die Bewirtschaftung nicht durch Hüten erfolgen?
Antwort: Hier liegt ein Fehler in der Bezeichnung der Maßnahme vor. Korrekt ist „FN22 – Beweidung mit Schafen und/oder Ziegen“. Die Haltungsform ist bei dieser Maßnahme nicht vorgegeben. In Einzelfällen kann die Bewilligungsbehörde zusätzliche Vorgaben zur Bewirtschaftung auf der Grundlage einer Stellungnahme der zuständigen Naturschutzbehörde erteilen (vgl. AUKM-Richtlinie).
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27.10.2022
Frage: Das unbestätigte Formblatt für Verpflichtungen kann nicht in den Antragskorb gelegt werden.
Antwort: Es liegt hier eine Programmabweichung von dem Merkblatt und dem Förderantrag vor. Das Formblatt kann nur in den Antragskorb gelegt werden, nachdem die UNB die Bestätigung vornahm. Bitte reichen Sie die das bestätigte Formblatt bis zum 12.12.2022 ein.

Frage: Im Förderantrag wird als Antragsschluss der 07.11.2022 genannt.
Antwort: Aufgrund eines Fehlers in der Antragssoftware wurde das Antragsverfahren verschoben. Das Antragsformular konnte nicht angepasst werden. Das neue Ende der Antragsphase ist der 16.11.2022, 24 Uhr. Bitte beachten Sie den in den Merkblättern genannte Terminkette. • ab Mittwoch, den 26.10.2022, 11:30 Uhr – Beginn Antragsverfahren
• bis Mittwoch, den 16.11.2022, 24:00 Uhr – Dauer Antragsphase (3 Wochen)
• bis Mittwoch, den 07.12.2022 – Prüfung des Formblattes für Verpflichtungen FNL
• bis Montag, den 12.12.2022 – Einreichung des von UNB bestätigten Formblattes FNL
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12.5.2022
Frage: Welche Auswirkungen haben die Änderungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung auf die Förderung von Blühstreifen/-flächen und Schonstreifen der Förderprogramme FP 6506 und FP 6510?
Antwort: Am 8.9.2021 traten Änderungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwV) gemäß § 4a PflSchAnwV in Kraft. Sie verbieten die Pflanzenschutzmittel-Anwendung im Abstand von 10 m zum Gewässer. Eine Reduzierung auf 5 m ist möglich, wenn eine geschlossene, ganzjährig begrünte Pflanzendecke vorliegt. Die Begrünung darf nur einmalig im Fünfjahreszeitraum durch eine Bodenbearbeitung zur Erneuerung des Pflanzenbewuchses unterbrochen werden. Beide Förderprogramme beinhalten den Pflanzenschutzmittel-Verzicht als Verpflichtung. Daher ist die Fortsetzung bzw. ein Neubeginn der Förderung nur möglich, wenn eine Überkompensation durch Gewährung der Zuwendung ausgeschlossen ist. Ab 2023 werden Prämien aufgrund der Konditionalität GLÖZ 4, die das Verbot der Düngung und des Pflanzenschutzmitteleinsatzes in einem 3 Meter breiten Streifen entlang von Gewässern beinhaltet, pauschal gekürzt.
Dieses Verfahren führt Sachsen-Anhalt bereits 2022 ein und dehnt diesen pauschalen Abzug auf einen 10 Meter breiten Streifen an Gewässern aus, um förderschädlichen Beschränkungen der Düngung und des Pflanzenschutzes im Streifen Rechnung zu tragen und eine Förderung zu ermöglichen. Daher kann die Fläche in der Förderung belassen werden. Sie wird nicht zusätzlich gekennzeichnet. Dies führt zu administrativen Erleichterungen für die Verwaltung und die Betriebe. Die Höhe des Abzugs wird noch von der LLG kalkuliert und zeitnah bekanntgegeben.
Aufgrund dieses pauschalen Prämien-Abzuges können mehrjährige Blühstreifen- und flächen (MS60, MS61, MS64) sowie die Schonstreifen MS63 und MS67, die den 5 Meter-Abstand zum Gewässerrand abdecken, als „geschlossene, ganzjährig begrünte Pflanzendecke“ anerkannt werden, sofern der o. g. Fünfjahreszeitraum eingehalten wird. Ist mehr als eine Nachsaat notwendig, wird auf die Möglichkeit der Ansaat standortgeeigneter Blühmischungen in den vorhandenen Altbestand (z. B. durch Schlitzsaat) hingewiesen. Das Risiko einer fünfjährigen Standzeit des Blühstreifens/der Blühfläche mit dem erforderlichen Blühaspekt trägt der Antragsteller.
Durch die Förderverpflichtung der jährlichen Neuansaat erfüllen die Blühstreifen MS62 und MS65 und die Blühflächen MS66 nicht die Anforderung der „geschlossenen, ganzjährig begrünten Pflanzendecke“. Dies verbietet die Reduzierung des Verbotsbereichs für die Pflanzenschutzmittel-Anwendung am Gewässerrand von 10 auf 5 Meter.
Diese Regelungen gelten nur für das Verpflichtungsjahr 2022.
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6.5.2022
Frage: Wie sind Flächenzu- und -abgänge für den FP 6618-Verlängerungsantrag zu erfassen?
Antwort: Mit dem FP 6618-Verlängerungsantrag kann nur eine am 31.12.2022 auslaufende Verpflichtung um ein Jahr verlängert werden.
Der bisherige Verpflichtungsumfang insgesamt darf durch die Verlängerung nicht vergrößert werden.
Da die Verpflichtung aller Verpflichtungsflächen am 31.12.2022 endet, ist kein Abgangsblatt auszufüllen, wenn für Parzellen keine Verlängerung beantragt wird. Diese Parzellen erhalten im Geografischen Flächennachweis (Nutzungsnachweis) 2022 keine Verlängerungsbindung V18. Sie werden nicht in den ELER-Flächennachweis 2023 übernommen. Parzellen, für die die Verlängerung beantragt wird, erhalten neben der OK-Bindung mit Verpflichtungsbeginn 1.1.2018 (bei erfolgten Erweiterungen auch später!) auch die Verlängerungsbindung V18 mit Verpflichtungsbeginn 1.1.2023 und werden in den ELER-Flächennachweis 2023 übernommen.
Ab 2023 neu hinzukommende Flächen (Kauf, Pacht, Flächentausch) sind nur im ELER-Flächennachweis zu erfassen. Als Bindungen sind die betreffende Öko-Bindung mit dem ursprünglichen Verpflichtungsbeginn 1.1.2018 und die Verlängerungsbindung V18 mit Verpflichtungsbeginn 1.10.2023 anzugeben. Sofern nur für einen Parzellenteil eine Verlängerung beantragt wird, bestehen zwei Erfassungsvarianten:
1. Die Parzelle wird bereits im Geografischen Flächennachweis (Nutzungsnachweis) 2022 in 2 Parzellen geteilt. Nur der zu verlängernde Teil erhält neben der Ok-Bindung die Verlängerungsbindung V18 ODER
2. Die Parzelle erhält im Geografischen Flächennachweis (Nutzungsnachweis) 2022 keine Verlängerungsbindung V18. Der zu verlängernde Teil wird als neue Parzelle im ELER-Flächennachweis 2023 wie oben beschrieben erfasst. Die dort vergebene Parzellennummer darf keine bisherige Parzellennummer des Betriebes sein. Sie muss im Antragsverfahren 2023 weiterverwendet werden.
Im Nutzungsnachweis 2022 stehen alle Flächen, für die eine Auszahlung für das Verpflichtungsjahr 2022 aufgrund der Verpflichtung zuzüglich der Antragsflächen für die Flexi-Regelung, während im ELER-Flächennachweis 2023 nur die Verlängerungsflächen stehen, maximal in Höhe der bestehenden Verpflichtung insgesamt.
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25.4.2022
Frage: Im Geografischen Flächennachweis ist die Eingabe mehrerer NAXX-Bindungen an einer Teilfläche möglich, doch im Formblatt für Bewirtschaftungsbeschränkungen wird nur die zuerst erfasste NAXX-Bindung für die Untere Naturschutzbehörde (UNB) zur Bestätigung sichtbar.
Antwort: Dies ist kein Programmfehler. Pro Teilfläche darf man nur eine NAXX-Bindung eingeben. Bei Problemen mit der Auswahl der richtigen NAXX-Bindung auf der Teilfläche wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige UNB.
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22.04.2022
Frage: Was korrigiert das am 22.4.2022 installierte Update 2?
Antwort: Die neue NU-Bindung ("zulässige Brachflächen-Nutzung") ist zu erfassen für Nutzcode 591 und ÖVF-Code 9.
* Die Kulissenprüfung wurde um die Angabe des "Jahr Bis" erweitert. Aus der Angabe "Jahr" wurde "Jahr Ab".
* MSL-Bindung MS67 ist für Nutzcode 576 auswählbar. Nehmen Sie die damit möglichen Eintragungen, wenn nötig, nun erneut vor.
* Kombinationentabelle aufgenommen, Plausi-Prüfungen für Junglandwirt-Prüfung, ELER-Flächennachweis, ÖKO-Förderantrag (Verlängerung), Pflanzenschutzmittel-Ausgleich
* Im in ELAISA bereitgestellten Formular „Weidetagebuch/schlagbezogene Aufzeichnungen“ fehlt in der Förderprogramm-Aufzählung FP 7510 'Pflanzenschutzmittelverbot-Ausgleich' (PSA). Bitte verwenden Sie dieses Formular auch für den Pflanzenschutzmittelverbot-Ausgleich (PSA).“
* Die neue NA14-Bindung im Natura2000-Antrag ist vor der Installation des Updates 3 am 29.4.2022 ( 12-13 Uhr ) nicht einreichbar.
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21.4.2022
Frage: Wie reicht man den Natura2000-Antrag mit der neuen Bindung NA14 ein?
Antwort: Dies ist erst nach einer Programm-Aktualisierung am 29.4.2022 (12 - 13 Uhr) möglich. Warten Sie mit dieser Einreichung bis zur Fehlerbehebung.
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21.04.2022
Frage: Was korrigiert das am 11.4.2022 installierte Update 1?
Antwort: * Der ELER-Flächennachweis erhält nun OK-Bindungen für Verlängerungsanträge ÖKA. Der Förderantrag ÖKA (Verlängerung) ist einreichbar (Punkt 7).
* Im Geografischen Flächennachweis (GFN) sind die VNS-Bindungen mit Verpflichtungsbeginn 1.1.2023 zu FP7508 nicht mehr einzugeben (Punkt 5).
* Für FP6509 (Bindung: WD90) sind als Verpflichtungsbeginn 1.1.2016 und 1.1.2017 auswählbar (Punkt 4).
* Der ELER-Flächennachweis ist einzureichen, da er beim Beantragen des FP6508 (Bindung: MS80) die Baum-Anzahl vom GFN erhält (Punkt 3).
* Im „Antrag auf Verpflichtungsübertragung“ ist der „Beginn der Verpflichtung beim Übergeber“ auswählbar (Punkt 2).
* Eine fehlerhafte Junglandwirt-Prüfung wurde behoben.
* Nehmen Sie die damit möglichen Eintragungen, wenn nötig, nun erneut vor.
Vor Installation des Updates 2 am 22.4.2022 (12 - 13 Uhr) ist die neue NU-Bindung ("zulässige Brachflächen-Nutzung") nicht zu erfassen. Die FAQ GAP 2023 erläutert dazu Details (Punkt 1).
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4.4.2022
Frage: Der ELER-Flächennachweis übernimmt keine OK-Bindungen für Verlängerungsanträge ÖKA vom Geografischen Flächennachweis. Im ELER-Flächennachweis erscheint nur die Verlängerungsbindung V18. So entsteht ein fataler Fehler im ÖKA-Verlängerungsantrag (Förderantrag ÖKA (Verlängerung)). Er verhindert das Einreichen.
Antwort: Den Fehler soll voraussichtlich das Update zum 21.4.2022 beheben. Nehmen Sie die Eintragungen im Geografischen Flächennachweis und im Verlängerungsantrag ÖKA wie gewohnt vor und warten Sie mit der Einreichung bis zur Fehlerbehebung.
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1.04.2022
Frage: Wie melden sich Bearbeiter in den Unteren Naturschutzbehörden an?
Antwort: Dies wird voraussichtlich ab 8.4.2022 nach Installation von Update 1 möglich sein.
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1.04.2022
Frage: Im Geografischen Flächennachweis sind die Bindungen VB20, VB21, VB22, VM10, VM11, VM12 (Verpflichtungsbeginn 1.1.2023, FP7508) einzugeben, nur wird es 2022 keinen Antrag dazu geben.
Antwort: Mit Update 1 steht die Auswahl 1.1.2023 für diese VNS-Bindungen nicht mehr zur Verfügung.
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1.4.2022
Frage: Für das FP6509 (Bindung: WD90) ist als Verpflichtungsbeginn 1.1.2016 und 1.1.2017 nicht auszuwählen.
Antwort: Dies wird mit Update 1 behoben. Nehmen Sie diese Eintragungen nach dem Update vor.
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1.4.2022
Frage: Der ELER-Flächennachweis ist nicht einzureichen, da er beim Beantragen des FP6508 (Bindung: MS80) keine Baum-Anzahl vom Geografischen Flächennachweis übernahm. Auch die manuelle Eingabe im ELER-Flächennachweis ist nicht möglich.
Antwort: Dies wird mit Update 1 behoben. Nehmen Sie diese Eintragungen nach dem Update vor.
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1.4.2022
Frage: Im „Antrag auf Verpflichtungsübertragung“ ist der „Beginn der Verpflichtung beim Übergeber“ noch nicht auswählbar.
Antwort: Dies wird mit Update 1 behoben. Nehmen Sie diese Eintragung nach dem Update vor.
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1.4.2022
Frage: Im Geografischen Flächennachweis ist die Bindung NU ("zulässige Nutzung brachliegender Flächen") nicht einzugeben.
Antwort: Die kurzfristig eingeführte NU-Bindung soll ebenfalls nach Installation von Update 1 zu erfassen sein.