Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA)
Oft gestellte Fragen - FAQ

Nr.
Datum der Bekanntgabe
Inhalt
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04.06.2019
Frage: Wie soll mit der neuen Streifenprüfung ab Update 1.33 vom 29.05.2019 umgegangen werden?
Antwort: Im Fall der neuen Warnung zu den Streifen sollte der Antragsteller augenscheinlich prüfen, ggf. mit Hilfe der Messwerkzeuge, ob die Mindestbreite von 1m und die Höchstbreite von 20m für ÖVF-Streifen eingehalten werden (reine AUKM-Streifen dürfen über 20m hinausgehen, müssen aber mindestens 5m breit sein). Trifft alles zu, kann die Warnung ignoriert werden.
Die Meldung kommt zustande, wenn bei editierten Streifen nicht geometrisch exakt die Innengrenze parallel zur Außengrenze verläuft bzw. Stützpunkte nicht im rechten Winkel zur Außengrenze liegen, was bei manueller Grenzziehung kaum zu schaffen ist. Da die Vielzahl der Grenzverlaufsvarianten die geometrische Breitenprüfung derzeit überfordert, wird die Prüfung mit dem nächsten Update zum 11.6. ausgesetzt.
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20.05.2019
Problem: Es werden zu verlängernde FNL-Erweiterungsflächen der Jahre 2016 bis 2018 im EFN und im Formblatt für Verpflichtungen FNL nicht immer berücksichtigt.
Lösung: Die Verlängerungsbindungsflächen z. B. FN10 mit 1.1.2016 und die dazugehörige Zusatzbindung V01 mit 1.1.2020 sind für die Übernahme in den EFN 2020 und in das (UNB)-Formblatt für Verpflichtungen FNL nach dem Update vom 8.5.2019 im GFN19 neu zu erfassen, auch wenn sie vor dem Update schon im GFN erfasst waren (d.h. Bindungszeile  löschen und wieder einfügen  mit denselben Daten).
Ggf. fehlende Erweiterungsflächen der Jahre 2016-2018 in den o.g.. AUKM-Dokumenten sind als Korrektureinreichungen zu den bekannten Terminen möglich und  ggf.  von der UNB nachträglich zu bestätigen.
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10.05.2019
Frage: Wie erreicht man die Aktualisierung der FFH-Einstufung in "Allgemeinen Angaben" nach dem Update vom 8.5.2019?
Antwort: Es ist eine Geometrie-Bearbeitung erforderlich (zum Beispiel einen Punkt einer Gesamtparzelle verschieben und speichern).
Dies löst eine Kulissenverschneidug aus und aktualisiert die FFH-Einstufung.
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03.05.2019
Problem: Die in den Ausfüllhinweisen der flächenbezogenen Anlagen zu den Antragsverfahren 2019 – Erläuterungen zum ELER-Flächennachweis 2020 unter Nr. 1.2.1 auf Seite 2 (Wichtiger Hinweis zu FP 6506 - Integration naturbetonter Strukturelemente der Feldflur) beschriebene Erfassung von mehrjährigen Blühstreifen mit NC-Folgejahr 574 und mehrjährigen Blühflächen mit NC-Folgejahr 575 ist nicht möglich.
Lösung: Bitte verwenden Sie statt der Nutzcodes 574 / 575 den NC 999 (Ackerkultur einer Gattung/Art, die in der aktuellen Liste nicht vorliegt).
Der beantragte NC-Folgejahr ergibt sich eindeutig aus der beantragten Bindung.
Die Anlage „Zusätzliche flächenbezogene Angaben“ ist daher nicht auszufüllen, da sie nur Flächen im Jahr 2019 betrifft.
Die Beantragung mehrjähriger Blühflächen (MS64) mit NC 015 (Blühsplitterflächen) erfolgt gemäß der Erläuterung zum ELER-Flächennachweis 2020.
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18.04.2019
Problem: Die Änderung von Flächen im Dokument Information zu Flächen in anderen Bundesländern werden scheinbar nicht immer für Greening, Summen je NC und ÖVF und Prämienflächen berücksichtigt
Lösung: Die Berücksichtigung von o.g. Flächen erfolgt nur vollständig wenn Folgendes beachtet wird: Alle Spalten außer Parzellenname und ÖKO-Bindung sind immer auszufüllen. Bei Landschaftselementen (LE) muss eine Zuordnung durch die Erfassung der selben Schlag-Id wie bei der dazugehörigen Hauptnutzung erfolgen. In der Feldblockspalte muss der Flik immer mit der Länderkennung in Form des Länderkennzeichen z.B. NS für Niedersachsen oder TH für Thüringen beginnen: In den Greening- und Summenregistern des Nutzungsnachweises ist nach Datenänderungen der oben befindliche Schalter "Daten aktualisieren" zu drücken.
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18.04.2019
Problem:Die Kulisse Lebensraumtyp(LRT)-Flächen enthielt bisher nur LRT-Flächen mit Düngeverboten (Kat. A).
Lösung:Die Kulisse wird um die LRT-Flächen mit Düngereinschränkungen erweitert (Kat. B und C). Die über das Werkzeug, Abfrage von Ebeneninformation, in der GIS-Ansicht angezeigten Kategorien der Stickstoffdüngungsbeschränkungen auf den jeweiligen LRT-Flächen haben folgende Bedeutung:
Kategorie A – Eine Stickstoffdüngung ist auf der Fläche nicht zulässig.
Kategorie B – Eine Stickstoffdüngung von höchstens 25 bis 100 Kilogramm je Hektar und Jahr (je nach Vorgabe der Verordnung) ist auf der Fläche einzuhalten.
Kategorie C – Eine Stickstoffdüngung von 60 Kilogramm je Hektar und Jahr ist im Mittel auf allen betrieblichen Dauergrünlandflächen in der NATURA 2000-Kulisse der Landesverordnung einzuhalten.
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15.04.2019
Problem: Derzeit werden Erweiterungsflächen aus den Jahren 2016-2018 zu FNL- und MSL-Förderanträgen aus dem Jahr 2015 für Verlängerungsanträge im ELER-Flächennachweis 2020 nicht berücksichtigt.
Lösung: Antragsteller, die für Verlängerungsanträge FNL und MSL Erweiterungsflächen berücksichtigen möchten, warten mit der Einreichung des ELER- Flächennachweises auf die Programmaktualisierung zum 3. Mai. Dazu müssen zu verlängernde Erweiterungflächen  im Nutzungsnachweis Bindungen zu FNL (FN10-15) oder MSL (MS7x) der Jahre 2016-2018 und eine Zusatzbindung V01 bzw. V04 bei FNL oder V07 bei MSL aufweisen.
Die Übernahme in den ELER- Flächennachweis erfolgt jedoch nur, wenn im gesamten GFN mindestens eine Bindung des FP mit 2015 beginnt.
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28.03.2019
Frage: Ist im Antrag auf Gewährung von Zuwendungen zur Förderung ökologischer Anbauverfahren (Förderantrag ÖKA)
das Feld "Ich bilde Lehrlinge aus …" in "I. Antragsstellung" - "Weitere Angaben" auszufüllen?
Antwort: Nein, das Feld wird aufgrund geänderter Auswahlkriterien nicht mehr ausgewertet.