Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA)
Oft gestellte Fragen - FAQ

Nr.
Datum der Bekanntgabe
Inhalt
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22.5.2018
Problem: Wie ist der Ablauf der Vorabgegenprüfung (auch Pre Check genannt) zu Flächen 2018?
Antwort: Ziel der Vorabgegenprüfung  ist es, die Korrektheit der Beihilfeanträge bis zum „Letzten Tag für die Änderung des Antrags nach Vorabgegenprüfung“ (19.06.) zu erhöhen.
Auf Grund der Web–basierenden Antragstellung liegt die Information durch die Anzeige aller Überlappungen mit Flächen von benachbarten Antragstellern permanent vor. Eine gesonderte Mitteilung hierzu erfolgt daher nicht. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig im Antragsprogramm über noch vorliegende Überlappungen z.B. im Menü Meldungen/ Tabelle Nutzungsnachweise/ Fehlerhinweis Überlappungen.
Hinweise zum Vorgehen im Falle noch bestehender Überlappungen finden Sie hier.

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8.5.2018
Frage: Wartet man mit der Ersteinreichung  bis zum 15.5.2018 wegen ungeklärter Fragen zu Flächen?
Antwort: Warten Sie mit der Ersteinreichung nicht bis zum 15.5.2018.
Nur so stellen Sie den fristgemäßen Eingang Ihres Datenbegleitscheins im ALFF zum 15.05.2018 sicher und vermeiden Verspätungssanktionen.
Wegen ungeklärter Fragen zu Flächen sollten Sie die fristgemäße Ersteinreichung nicht verpassen, da nach diesem Termin (15.05.) noch sanktionslose Änderungen für einzelne Antragsparzellen bis zum 31.05. und Flächenänderungen auf Grund von Überlappungen mit Nachbarn (Vorabgegenprüfung) bis zum 19.06.2018 möglich sind.
Da Überlappungen mit Flächen von benachbarten Antragstellern permanent im Web –Antrag angezeigt werden, erfolgt keine gesonderte Mitteilung hierzu.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Ablauf o.g. Korrekturtermine im Antragsprogramm über noch vorliegende Überlappungen.

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2.5.2018
Frage: Ist Mais mit Bejagungsschneisen (NC 177) im Rahmen der Förderung Ökologischer Anbauverfahren förderfähig?
Antwort: Mais mit Bejagungsschneisen ist förderfähig, soweit die Bejagungsschneisen in einer ansonsten einheitlich bewirtschafteten Ackerfläche sachgerecht angelegt und bewirtschaftet werden. Hierzu dürfen Blüh- und Bejagungsstreifen nur in marginaler Größe auf dem Schlag angelegt werden.
Gemäß den „Aktuellen Informationen zur Agrarförderung 2/2018“ vom 19.3.2018 gilt als marginal ein Anteil von ca. 20 % bis max. 25 % am Gesamtschlag. Die Streifen dürfen nicht als ÖVF angemeldet werden.
Wenn es sich bei den Streifen um ganzjährig aus der Erzeugung genommene Flächen handelt, ist die Mindestpflegetätigkeit durchzuführen.

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2.5.2018
Problem: Beim Anpassen von Schlägen an Kulissen BENA18 und Natura2000 tritt mitunter folgendes Problem auf: Passt man einen Schlag an die Kulisse an, meldet das Programm, dass ein Teil des Schlages nicht in der jeweiligen Kulisse liegt. Werden die Stützpunkte minimal zurückgezogen, bleibt die Meldung aus.
Antwort: Auch bei sorgfältigster Digitalisierung von bindungsreinen Schlägen an der Kulisse kann es vorkommen, dass die Kulissengrenze nicht exakt getroffen wird.
Dadurch kann es zur genannten Fehlermeldung kommen, dass sich die Fläche mit Bindung (z. B. 33) nicht vollständig in der Kulisse (z. B. BENA18) befindet. In solchen Fällen kann / sollte die Fehlermeldung ignoriert werden.

Als Sonderfall kann es vorkommen, dass die Kulisse und die Feldblockgrenze marginal auseinanderfallen und die Kulisse dadurch nicht vollständig den gesamten Feldblock abdeckt.
In Fällen solcher minimalen Abweichungen wird empfohlen, die Kulissengrenze für die Schlagabgrenzung zu ignorieren und den Schlag an die Nutzungs- / Feldblockgrenze anzupassen. Diese Vorgehensweise ist jedoch nur dann zulässig, wenn bei korrekter Schlagteilung an der Kulissengrenze Kleinstflächen kleiner als 0,3 ha entstehen würden.

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26.4.2018
Frage: Wie kann man Parzellen außerhalb der Referenz einzeichnen oder ändern?
Antwort: Die Anleitung hierzu finden Sie hier.

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26.4.2018
Frage: Wie geht man mit den Pflichtfeldprüfungen zu Bankverbindungen für Antragsteller mit Sitz außerhalb Sachsen-Anhalts und ohne Antrag um?
Antwort: Die Pflichtfeldprüfung kann nicht entfernt werden, da es dann für 90% der Antragsteller, die Förder- und Zahlungsanträge haben, zu nicht vertretbaren Risiken führt.
Eine Sonderbehandlung für Antragsteller mit Sitz außerhalb Sachsen-Anhalts ohne Antrag ist aufwändig und für 2018 nicht mehr umsetzbar.
Diese Antragsteller werden gebeten, eine Bankverbindung anzugeben, Fehlerhinweise an erfassten Bankdaten können ignoriert, sofern sie nicht fatal (rotes Kreuz) sind.

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26.4.2018
Frage: Müssen Antragsteller mit Sitz außerhalb Sachsen-Anhalts aber mit AUKM-Anträgen Flächen in anderen Bundesländern angeben?
Antwort: Die Angabe als Flächeninformation andere BL ist nicht notwendig, da keine betrieblich Besatzberechnung und -Prüfung in der Antragstellung erfolgt.
Für die Verwaltungskontrollen in profil werden die Flächen aus den Belegenheitsländern über die ZID ermittelt.
Die Flächeninformation zu anderen BL ist daher auf Antragsteller mit Sitz in Sachsen-Anhalt beschränkt.

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26.4.2018
Problem: Für neu anzulegende Strukturelemente (AUKM-Streifen) mit Verpflichtungsbeginn 01.01.2019 im Förderprogramm 6506 ist die Angabe im Geografischen Flächennachweis nicht möglich, da für das zu bildende Streifenelement der Gesamtparzelle nur Streifen-Nutzcodes auswählbar sind und nicht der noch 2018 auf der Fläche befindliche Ackernutzcode.
Lösung: Wenn die Streifenfläche für 2019  nicht bekannt ist, kann hilfsweise in der betroffenen Gesamtparzelle das Streifenelement mit dem Streifenwerkzeug erzeugt werden und die Flächen abgelesen werden. Eine Nutzung oder Bindung ist nicht zu erfassen. Der zu beantragende Streifen ist mit der errechneten oder anders ermittelten Flächengröße anschließend in den ELER-Flächennachweis manuell einzugeben ( Ausfüllhinweise zum ELER-Flächennachweis sind zu beachten).
Für das im ELER-FN eingegebene Streifenelement ist anschließend noch die entsprechende Hauptnutzungsfläche zu übertragen.
Im Geografischen Flächennachweis muss die hilfsweise angelegte Streifenteilfläche wieder gelöscht werden. Die HNF-Fläche vergrößert sich dann automatisch um die Fläche des gelöschten Streifenelementes.

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17.4.2018
Frage: Warum kann ich mich mit meiner PIN nicht anmelden?
Antwort: Prüfen Sie ob nachfolgend genannte Gründe vorliegen:
1. Initialisierungs-PIN wurde nicht geändert
Der LKV vergibt eine sogenannte Initialisierungs-PIN, d.h., bei der Erstanmeldung in der ZID  wird der Nutzer  sofort aufgefordert, eine neue, nur ihm bekannte persönliche PIN zu vergeben. Eine Anmeldung mit der Initialisierungs-PIN im WEB-Antrag ist nicht möglich. Daher muss  vor Anmeldung im Web-Antrag die zugeteilte Initialisierungs-PIN auf der ZID unter https://www3.zi-daten.de/ZidProd2/login.cshtml geändert werden. Geben Sie hier zuerst Ihre Initialisierungs-PIN ein und danach eine eigene PIN, die Sie sich selbst ausdenken müssen. Die eigene PIN muss noch einmal zur Bestätigung der Richtigkeit eingegeben werden. Klicken Sie dann das Feld „Klartextanzeige“ an und bestätigen die PIN-Änderung mit „Ändern“. Danach wird Ihnen ihre neue PIN angezeigt. Diese Seite können Sie ausdrucken und gut verwahren; die PIN gilt 24 Monate.
2. Antragstellerdaten sind auf dem ELAISA-Server noch nicht vorhanden.
Nach Erfassung neuer Antragsteller im Verwaltungssystem profil muss im ALFF der Export eingeleitet werden, damit die Daten zum Import auf den ELAISA-Server übertragen werden können. Dies dauert in der Regel 2 Tage. Erst bei Vorhandensein des Antragstellers auf dem Server ist für 2018  die Anmeldung im WEB-Antrag mittels ZID-PIN möglich.
3. Stammdaten sind noch nicht erfasst
Ausländische Antragsteller können sich mit ihrer BNR/PIN des Betriebssitz-Landes im WEB-Antrag nur anmelden, wenn sie sich in Sachsen-Anhalt mit ihren Stammdaten angemeldet haben und im System erfasst sind (Voraussetzung für Pkt. 2). Melden Sie sich bei dem  ALFF, in dem der überwiegende Teil der Flächen liegt.
4. ZID-PIN ist nicht mehr gültig.
Die ZID-PIN für InVeKoS-Betriebe (BNR beginnt mit 158…) gilt 24 Monate.  Der Antragsteller wird dann aufgefordert, eine neue PIN zu vergeben, falls er das nicht vorher bereits getan hat und dadurch die 24-Monats-Frist neu gestartet hat. Nach Ablauf der 24 Monate gilt noch eine 14tägige Übergangsfrist; danach wird die PIN komplett gesperrt und muss neu beantragt werden.
Achtung! Sachsen-Anhalt verwaltet die Betriebsnummern in HIT bzw. ZID getrennt, einmal für den Veterinärbereich, zum anderen für den InVeKoS-Bereich.
Eine Anmeldung im WEB-Antrag ist nur mit der InVeKoS-BNR/PIN möglich. Sie erkennen die richtige BNR daran, dass sie IMMER mit 158… beginnt.
5. PIN wurde durch zu viele Fehlversuche ungültig gesetzt
Bei der 70. Fehleingabe seit der letzten Änderung wird die PIN ebenfalls komplett gesperrt und muss neu beantragt werden. Dies kann z.B. vorkommen, wenn der Antragsteller versucht, sich mit der Initialisierungs-PIN im WEB-Antrag anzumelden und dabei den 70. Fehlversuch erreicht. In diesem Fall muss eine neue PIN vergeben werden.

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16.4.2018
Frage: Wie sind Bindungen zu Streifenschlägen aus dem Vorjahr zu erfassen mit NC 575 an den Hauptschlägen?
Antwort: Blühstreifen bzw. -flächen aus 2016 oder 2017 sind auf der dazugehörigen Hauptnutzung in der betroffen Gesamtparzelle einzuzeichnen.
Die Nutzung des Streifen ist mit NC 575 erfassbar. Nur in der Gis-Ansicht ist derzeit noch keine Bindung erfassbar (Fehler wird beseitigt am 21.4.)
Die Erfassung der Blühflächen-Bindungen MS64 (mehrjährig) oder MS66 (einjährig) ist in der Tabelle Nutzungsnachweis in der Teilflächenzeile des Streifens der betreffenden Gesamtparzelle möglich.

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11.4.2018
Frage: Welches Ansaatjahr ist im Falle der Angabe des NC 591 als ÖVF-Brache anzugeben?
Antwort: Grundsätzlich ist als Jahr der ersten Nutzung immer das Jahr zu verstehen, in dem ein Nutzcode, auch nach einem Nutzcodewechsel, das erste Mal angegeben wurde.
Sofern beispielsweise eine Parzelle seit dem Jahr 2015 als ÖVF-Brache angemeldet wird ist das Jahr 2015 anzugeben.
Sofern eine Parzelle neu in die Bewirtschaftung übernommen wurde und das Ansaatjahr unbekannt ist, sollte das Jahr 2015 als Beginnjahr der Greening-Regelung angegeben werden.
Bitte beachten Sie darüber hinaus auch die Ausfüllhinweise zum Geografischen Flächennachweis (GFN) 2018 für die Anträge auf flächenbezogene Beihilferegelungen und Stützungsmaßnahmen.