Elektronischer Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA)
Oft gestellte Fragen - FAQ

Nr.
Datum der Bekanntgabe
Inhalt
26
23.09.2020
Frage: Zu 6506 Integration naturbedingter Strukturelemente der Feldflur: Die alte 5-jährige Verpflichtung in FP 6506 läuft am 31.12.2020 aus. Ich habe zum Verpflichtungsbeginn 01.01.2021 eine neue Förderung einschließlich dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn beantragt. Ab wann ist die Beseitigung des alten Streifens möglich?
Antwort: Mehrjährige Blühstreifen und –flächen dürfen im letzten Verpflichtungsjahr frühestens ab dem 15. Oktober umgebrochen oder anderweitig beseitigt werden.
Die Beseitigung darf ausschließlich mechanisch erfolgen. Das Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln sowie von Düngemitteln, die Stickstoff enthalten gilt uneingeschränkt bis zum Ende des Verpflichtungszeitraumes. Auch bei einer Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns darf die Beseitigung des/der alten Streifens/Fläche erst ab dem 15. Oktober erfolgen.
25
23.09.2020
Frage: Zu 6506 Integration naturbedingter Strukturelemente der Feldflur: Muss ich gut etablierte Blühstreifen umbrechen oder ist eine Weiternutzung möglich?
Antwort: Gut etablierte, artenreiche Blühstreifen und –flächen müssen nach Verpflichtungsende nicht zwingend beseitigt werden, soweit sichergestellt werden kann, dass die standortgeeignete Blühmischung in der empfohlenen Aussaatstärke (siehe Merkblatt zum Antrag auf Gewährung von Zuwendungen für Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung (MSL)) trotz vorhandenem Altbestand zum Verpflichtungsbeginn als Herbst- oder Frühjahrssaat in geeigneter Weise (Lichtkeimer) ausgesät werden kann. Das Risiko einer weiteren fünfjährigen Standzeit trägt der Antragsteller. Die Kaufbelege für die Saatgutmischungen müssen aktuell sein und sind für Kontrollen aufzubewahren.
24
03.08.2020
Frage: Ab wann sind die neuen Verpflichtungen zur Anlage eines Grünstreifens an Gewässern gemäß §38a WHG zu beachten?
Antwort: Das Gesetz zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes wurde am 29. Juni 2020 im Bundesgesetzblatt (BGBl. Teil I Nr. 30, S. 1408) veröffentlicht und trat am Tag nach der Verkündung in Kraft. Damit gelten zwar die Regelungen, jedoch müssen die zuständigen Stellen der Länder die betreffenden Flächen erst identifizieren und dann dem Landwirt mitteilen. Diese Arbeiten befinden sich in Sachsen-Anhalt derzeit in der Vorbereitung. Es ist vorgesehen, durch eine separate Kulisse die landwirtschaftlich genutzten Flächen, die an ein Gewässer angrenzen und innerhalb eines Abstandes von 20 Metern zur Böschungskante eine Hangneigung von durchschnittlich mindestens 5% aufweisen, auszuweisen.
Diese Kulisse soll analog der Kulisse über belastete Gebiete nach § 13 Düngeverordnung im inet-Antragsprogramm und über den Sachsen-Anhalt-Viewer beim LVermGeo veröffentlicht werden.
Erst mit der Veröffentlichung der Kulisse hat der Landwirt dann die Information, um auf diesen betroffenen Flächen (faktisch sind es nur die Ackerflächen) einen 5 Meter breiten, ganzjährig begrünten Streifen anlegen und so die Verpflichtung einhalten zu können. Insofern besteht derzeit noch kein Anlass zur Besorgnis, dass schon jetzt Cross Compliance-Verstöße festgestellt werden.
Nach aktuellem Arbeitsstand ist mit einer Veröffentlichung und damit dem Inkrafttreten der Gebietskulisse nicht vor Herbst 2020 zu rechnen.
Grundsätzlich sind vor dem Inkrafttreten der Kulisse bereits bestellte Flächen (wie z.B. die in wenigen Wochen beginnende Rapsaussaat) noch nicht von der Regelung unmittelbar betroffen.
Für diese Flächen gilt die Verpflichtung praktisch erst ab der Ernte der jeweiligen Kultur im Folgejahr.
Das ist der nächstmögliche Zeitpunkt, ab dem die Verpflichtung dann tatsächlich eingehalten werden kann.
Nähere Informationen dazu werden im nächsten Informationsschreiben 4/2020 (voraussichtlich Ende August) gegeben.
23
25.05.2020
Frage: Was kann ein Betrieb tun, der vorzeitig Getreide zu Futterzwecken ernten muss, um die Versorgung seiner Tiere sicherzustellen und seine Ansprüche auf Agrarförderung nicht zu verlieren?
Antwort: Sofern zur Sicherstellung der Futterversorgung der Tierbestände beabsichtigt ist, Getreideflächen zur Erzeugung von Ganzpflanzensilage früher zu ernten, ist dies möglich. Dabei sind die Vorgaben hinsichtlich der Anteile der verschiedenen Kulturen für die Anbaudiversifizierung zu beachten. Diese müssen in Deutschland im Zeitraum vom 1. Juni bis zum 15. Juli des jeweiligen Antragsjahres erfüllt sein. Im Sammelantrag sind immer die Hauptkulturen anzugeben. Die Hauptkultur ist grundsätzlich die Kultur, die sich im maßgeblichen Zeitraum vom 1. Juni bis 15. Juli am längsten auf der jeweiligen Fläche befindet.
Wird das Getreide zwischen dem 1. Juni und dem 15. Juli geerntet und ist dieses die maßgebliche Hauptkultur, so sind die Stoppeln bis zum 15. Juli zu Kontrollzwecken auf der Fläche zu belassen.
Wenn die Getreidefläche noch vor dem 1. Juni geerntet wird, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Erfolgt ein Umbruch mit Nachsaat von z. B. Mais, so ist die Hauptkultur im Sammelantrag noch bis zum 2. Juni 2020 (bedingt durch Pfingsten, normal wäre es der 31. Mai) auf Mais zu ändern.
2. Soll keine Nachsaat erfolgen, muss das Getreide die Hauptkultur bleiben. Daher darf die Fläche nicht umgebrochen werden und die Stoppeln müssen zu Kontrollzwecken bis zum 15. Juli auf der Fläche verbleiben. Eine Änderung des Sammelantrages ist dann nicht erforderlich.
Die frühzeitig geerntete Getreidefläche kann nicht in eine ÖVF-Brachefläche umgewandelt werden, da der Stilllegungszeitraum bereits am 1. Januar beginnt und auf Bracheflächen keine Erzeugung stattfinden darf sowie kein N-Dünger und keine PSM ausgebracht werden dürfen.
22
14.05.2020
Frage: Warum kann ich keine Förderung für den VNS ab 2021 beantragen und gleichzeitig die Zahlungsansprüche für 2020 geltend machen?
Antwort: Flächen die sich im Jahr 2020 noch in einer Bewirtschaftung befinden, sind beihilfefähige Flächen und können daher nicht im VNS für das darauffolgende Jahr beantragt werden.
21
14.05.2020
Problem: Welche Flächen sind im VNS förderfähig?
Antwort: Im VNS-Programm werden ungenutzte jedoch naturschutzfachlich wertvolle Flächen gefördert, sie müssen sich in der Flächenkulisse befinden. Dieses Jahr können bis zum 15.05. auch Flächen beantragt werden, die sich derzeit noch nicht in der Flächenkulisse befinden. Sofern die Flächen als förderfähig eingestuft werden, werden die Flächen bis zur Bewilligung in die Flächenkulisse eingearbeitet.
20
12.05.2020
Frage: Muss ein Förder- oder Zahlungsantrag , z.B. der  „Sammelantrag“ bei einer Korrektur/Ergänzung des „Geografischen Flächennachweises“ nach dem 15. Mai erneut mit eingereicht werden?
Antwort: Nein, der Förder- oder Zahlungsantrag ist nicht nochmal mit einzureichen, wenn bereits eine erfolgreiche Einreichung vorliegt und das Antragsformular selbst nicht verändert werden soll. Die in den Anträgen ausgewiesenen Summen  (z. B. Flächen für Basisprämie, Fläche für AGZ oder Summe  Obstbäume für MSL) dienen nur als Übersicht und Hilfe für die Eigenkontrolle bezgl. vollständiger aktueller Flächenangaben. Maßgeblich für die Antragsberechnung sind allein die (geänderten) Angaben im Geografischen Flächennachweis.
19
30.04.2020
Problem: Beim Erfassen der Bindungen MS72, MS73 oder FNxx im Geografischen Flächennachweis erscheint der Fehlerhinweis, dass das Weidetagebuch ausgefüllt werden muss.
Antwort: Dieser Fehler kann zum Zeitpunkt der Antragstellung übergangen werden. Er ist lediglich ein Hinweis zur Einreichung des Weidetagebuches, bei entsprechender Bindung, ab dem 01.01. bis zum 15.01.2021.
18
30.04.2020
Problem: Wie geht die UNB mit doppelten Flächen in Formblatt Natura 2000 um?
Antwort: Ab Programmversion 1.51 vom 24.4.20 tritt beim Vortragen der Flächen dieses nicht mehr auf. Bereits vorher vorgetragene doppelte Flächen werden nur korrigiert, wenn der Antragsteller an den betroffen Teilflächen die NA-Bindung löscht und neu erfasst.
Die UNB sollte zunächst den Antragsteller dazu auffordern. Nur wenn die Arbeitsfülle bei der UNB oder die fehlende Reaktion des Antragstellers mit Warten auf die Korrektur dazu führen würde, dass die Einreichung zum 15.5. mit Bestätigung der UNB unmöglich wird, sind in Spalte 3 das Wort 'doppelt' einzutragen, die Spalten 4-6 leer zu lassen und Fehler zu ignorieren, in Spalte 7 oder 8 etwas anzuhaken und in Spalte 9 'Ablehnung' einzutragen. Nur so sind fatale Fehler zu vermeiden, die dem Antragsteller die Einreichung unmöglich machen würden.
17
30.04.2020
Problem: Wie geht man in den Formblättern zu FNL, Natura2000 und VNS damit um, wenn wegen geändertem Antragsdatum zu Flächen nach Bestätigungsdatum der UNB die Meldung zur erneuten Bestätigung erscheint?
Antwort: Wenn die Flächenänderung gar nicht die Teilflächen des jeweiligen Formblattes betrifft, kann die Fehlermeldung ignoriert werden, im anderen Fall sollte schnellst möglich die Änderungsdetails  erfragt und ggf. erneut bestätigt werden .
Droht deswegen die Ersteinreichung bei Natura2000 zum 15.5.20 zu verfristen, ist die erneute Bestätigung auf den Korrekturzeitraum bis 30.05. 2020 zu verschieben.
16
23.04.2020
Frage: Wie ist zu verfahren, wenn keine Junglandwirteprämie beantragt werden soll, weil der maximal mögliche Zeitraum von fünf Jahren ausgeschöpft ist?
Antwort: Im Sammelantrag wird der nicht editierbare Haken „Ich bin bereits als Junglandwirt anerkannt“ vorgetragen, wenn der Sachverhalt der Junglandwirteigenschaft gemäß den Vorjahresdaten vorliegt. Für den o.g. fraglichen  Fall, das eine Beantragung der Junglandwirteprämie im aktuellen Jahr unbegründet wäre, ist der Haken 'Ich beantrage die Junglandwirteprämie' nicht zu setzen und die Fehlermeldung 'Sie haben die Anerkennung als Junglandwirt beantragt jedoch keine Junglandwirtprämie oder umgekehrt' ist zu ignorieren, da der Regelfall, die Beantragung wurde aus Versehen vergessen, nicht zutrifft.
Das Einreichen des Dokuments Sammelantrag wird damit nicht verhindert.
15
22.4.2020
Frage: Was macht den Antragsteller sicher, dass sein Antrag ordnungsgemäß beim ALFF einging, wenn kein Datenbegleitschein an das ALFF geschickt wird?
Antwort: Als Nachweis der erfolgreichen Einreichung wird am Ende des Einreichprozesses im Menü Einreichen  eine Quittung erstellt, die für eigene Unterlagen ausgedruckt werden kann, auch nachträglich im Menü Historie. Ist die Einreichung nicht erfolgreich, gibt es auch keine Quittung. Der Quittungsinhalt gleicht nahezu dem früheren Datenbegleitschein. Ein Versand der Quittung an die zuständige Behörde ist nicht notwendig (siehe Serienbrief zum elektronischen Antragsverfahren 2020 vom 24.3. Nr. 9 letzter Abs.). Nachfolgende interne  Prozesse wie z.B.  die Datenübergabe von der Antragssoftware an die Verwaltungssoftware haben keinen Einfluss mehr auf das in der Quittung ausgewiesene  Einreich- bzw. gleichlautende Antragsdatum.
14
15.04.2020
Frage: Wie gestaltet sich der Umgang mit Fristen betreffs des Austausches von Unterlagen zwischen Landwirt, ALFF und UNB bei AUKM, Natura 2000 Ausgleich und dem neuen Splitterflächenprogramm?
Antwort: Von der UNB bestätigte Formblätter für Verpflichtungen (Freiwillige Naturschutzleistungen - FNL) für Pflegeverpflichtungen (Förderung wertvoller Splitterflächen - Vertragsnaturschutz) müssen erst bis zum 15. Juli beim zuständigen ALFF eingereicht werden. Nur Formblätter für Bewirtschaftungsbeschränkungen für den Natura-2000-Ausgleich sind bereits zum 15. Mai (Antragstermin) mit der Bestätigung der zuständigen UNB im zuständigen ALFF einreichen. Aus diesem Grund wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Einreichung der Formblätter bei der zuständigen UNB bis zum heutigen Tag (15. April) vollzogen sein sollte, um eine rechtzeitige Bearbeitung durch die UNB gewährleisten zu können. Weitere Hinweise und Termine sind den jeweiligen im ELAISA-Portal veröffentlichten Merkblättern zu entnehmen.
13
14.04.2020
Frage: Gibt es auf Bundesebene eine Entscheidung zu der möglichen Verlängerung des Antragsverfahrens 2020?
Antwort: Deutschland hält derzeit grundsätzlich an der Antragsfrist 15. Mai für den Sammelantrag fest.
Eine Fristverlängerung würde den Zeitraum der Kontrollen einschränken und die Einhaltung des in Deutschland üblichen Termins für die Auszahlung der Direktzahlungen (jeweils zum Ende des Antragsjahres) erschweren oder verhindern.
Bisher läuft das Antragsverfahren in Deutschland planmäßig.
12
14.04.2020
Frage: Welche Optionen hat ein Landwirt, wenn er auf Grund einer Notfallsituation z.B. Zwangsquarantäne, akute Eigenerkrankung durch Corona-Viren bzw. Ausfall / Erkrankung des Beraters den Antrag nicht fristgemäß einreichen kann?
Antwort: Das EU-Recht sieht vor, dass bei verspätet eingereichten Anträgen die Zahlungen um 1% je Kalendertag der Verspätung gekürzt werden.
Bei Verspätungen von mehr als 25. Kalendertagen werden die betreffenden Anträge vollständig abgelehnt. Allerdings kann bei Vorliegen höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände nach Prüfung im Einzelfall auf eine Kürzung der Zahlungen verzichtet werden, wenn glaubhaft dargelegt wird, dass die verspätete Einreichung durch die Corona-Pandemie bedingt ist.
Deutschland hat dahingehend bei der EU-KOM angefragt, ob man hier den Tatbestand der höheren Gewalt oder außergewöhnlichen Umstände entsprechend auslegen kann. Den Tatbestand der höheren Gewalt oder außergewöhnlichen Umstände kann man dann auch annehmen, wenn die Fristüberschreitung durch Corona-bedingte Einschränkungen des Beraters, der vom Landwirt für die Antragstellung herangezogen wird, verursacht wird. Wir sind zuversichtlich, dass die Europäische Kommission die Corona-Pandemie grundsätzlich als Fall „höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände“ anerkennt.
11
14.04.2020
Frage: Wie sind Flächen mit Bindungen aus 2015, die durch Ersetzungsanträge bis zum 31.12.2020  laufen, erstmalig  für 2021 zu verlängern?
Antwort: Es ist die FAQ Nr. 9 sinngemäß anzuwenden, d.h.  es sind zwei Verlängerungsbindungen für 2020 und 2021 zu erfassen.
10
09.04.2020
Frage: Wieviel Antragsjahre werden im Web Antrag dauerhaft angezeigt?
Antwort: Das Antragsprogramm ermöglicht vordergründig die aktuelle Antragstellung, dazu sind Informationen aus dem Antrag des Vorjahres hilfreich, deswegen wird das Vorjahr regelmäßig mit angezeigt. Nun sind gewisse Konstellationen, wie Ringtauschflächen aus den Vor-Vorjahren von Interesse.
Deshalb wurde die Anzeige des Antrages 2018 wieder freigeschaltet. Aus Performancegründen können aber mehr als 2 Vorjahre nicht ständig im direkten Zugriff sein.
Für die eigene Verwendungen über 2 Jahre  hinaus sollten Sie daher Dokumente und Daten über Flächenexporte, heruntergeladene Antragspakete (Menü Historie) oder Ausdrucke  sichern.
9
09.04.2020
Problem: Beim Erfassen von Bindungen für Förderprogramme mit Verpflichtungsbeginn 2015 für Verlängerungsanträge 2021 erfolgt kein Vortragen in den ELER-Flächennachweis trotz erfasster Verlängerungsbindung V0x mit 1.1.21.
Antwort: Hierfür muss die Teilfläche sowohl mit der entsprechenden Bindung als auch mit den Verlängerungsbindungen V0x –01.01.2020 und V0x – 01.01.2021 erfasst werden (Verlängerung der Verlängerung), vorausgesetzt sie wurde letztes Jahr auch wirklich zur Verlängerung beantragt.
Für Bindungen mit Verpflichtungsbeginn 2016 reicht V0x - 01.01.2021 für eine erstmalige Verlängerung.
8
09.04.2020
Frage: Bei der Erfassung der Angaben im Dokument Anzeige Flächenabgänge AUKM kann es bei der Angabe des Änderungskennzeichen „A“ oder „M“ zu einem Fehler kommen der das Einreichen verhindert.
Antwort: Bitte auf Korrektur-Update zum 14.4.2020 warten und dann Angaben überprüfen, ggf. nochmal löschen und neu erfassen.
7
09.04.2020
Problem: Bei der Erfassung der NAXX-Bindungen (Natura2000) im Geografischen Flächennachweis (GFN) werden einige Teilflächen im Formblatt für Bewirtschaftungsbeschränkungen Natura2000 doppelt vorgetragen.
Antwort: Bitte Bindungen im GFN löschen und Eintragung nochmal vornehmen. Falls dies keinen Erfolg bringt, bitte auf Korrekturupdate zum 14.4.2020 warten und Daten dann erneut erfassen.
6
09.04.2020
Frage: Bei der Erfassung der VNS-Bindungen VM1x oder VB2x mit Verpflichtungsbeginn 01.01.2021 kann man keinen NC Folgejahr erfassen.
Antwort: Bitte mit dem Einreichen bis zum Korrekturupdate warten und Daten dann nachtragen.
5
26.03.2020
Frage: Bleibt es bei der Antragseröffnung am 27.03.2020?
Antwort: Am 27.3.2019 erfolgt ab 10 bis 18 Uhr eine Programmaktualisierung für das neue Förderverfahren 2020, währenddessen die Anwendung nicht zur Verfügung steht.
4
18.03.2020
Frage: Darf auf Ackerrandstreifen, die als ÖVF aktiviert werden, eine aktive Begrünung in Reinsaat z. B. mit Luzerne erfolgen?
Antwort: Ackerrandstreifen (zwischen 1 und 20 Meter Breite), die als ÖVF aktiviert werden, müssen wie brachliegende Flächen entweder der Selbstbegrünung überlassen werden oder sind durch gezielte Ansaat zu begrünen. Für die Ansaat gibt es keine Einschränkungen.
Eine landwirtschaftliche Tätigkeit ist unzulässig außer die vorgeschriebene Mindesttätigkeit und die Tätigkeiten zur Begrünung.
Der Ackerrandstreifen muss jedoch weiterhin von der angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Fläche unterschieden werden können (§28 (2) Direktzahlungen-Durchführungsverordnung).
Eine Beweidung oder Schnittnutzung – ausgenommen ist der Schonzeitraum vom 01.04. bis 30.06. – ist gestattet. Ansonsten dürfen Pflanzenschutzmittel und Dünger auf den Streifen nicht ausgebracht werden.
Ab dem 01.08.2020 kann eine Aussaat oder Pflanzung, die nicht vor Ablauf 2020 zur Ernte führt, vorbereitet und durchgeführt werden. (Siehe auch Ziffer 3.2 der Hinweise des BMEL vom 29.03.2018.)
3
18.03.2020
Frage: Ab wann gilt das Verbot Pflanzenschutzmittel auf ÖVF mit stickstoffbindenden Pflanzen auszubringen?
Antwort: Das Verbot ergibt sich unmittelbar aus Artikel 45 Absatz 10b. der Verordnung (EU) Nr. 639/2014, zuletzt geändert durch VO (EU) 2018/1784, und gilt während des gesamten Antragsjahres vom 01.01. bis 31.12.
2
18.03.2020
Frage: Gibt es aufgrund der Corona-Pandemie Bestrebungen den Antragstermin 15.05.2020 zu verschieben?
Antwort: Nach einer Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 17.03.2020 hat sie beschlossen, den Mitgliedstaaten eine Fristverlängerung um einen Monat für Landwirte zu gewähren, ihre Anträge auf Direktzahlungen und bestimmte Zahlungen im Rahmen der ländlichen Entwicklung einzureichen. Die Verlängerung soll in allen Mitgliedstaaten möglich sein.
Es ist jedoch Sache der Mitgliedstaaten, zu entscheiden, ob sie die Erweiterung nutzen.
Um die Frist um einen Monat zu verlängern, bereitet die Kommission derzeit die rechtlichen Schritte vor, die erforderlich sind, um eine Abweichung von den geltenden Vorschriften zu ermöglichen.
Es wird jedoch dringend empfohlen, sich weiterhin am Antragstermin 15.05.2020 zu orientieren, da etwaige Bedingungen, die an die Verschiebung geknüpft sind, nicht absehbar sind.
1
12.03.2020
Frage: Wie kann Berater und Antragsteller zeitgleich im Programm arbeiten, so dass einer der beiden nur einen lesenden Status bekommt.
Antwort: Der Berater mit berechtigtem Zugang meldet sich zuerst an (hat Schreibzugriff). Jede dann folgende berechtigte Anmeldung z.B. des Antragstellers erhält nur noch lesenden Zugriff, bis der Nutzer mit Schreibzugriff sich abmeldet.